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Planen mit Profis

11. Februar 2010

Die Erfahrung zeigt, dass Bauherrn mit einem Architekten 20 - 25% der Hausbaukosten einsparen können. Der Architekt setzt die Vorstellungen des Bauherrn gemeinsam mit hochqualifizierten Fachleuten – Ingenieurkonsulenten – um, erledigt die Behördenwege, sucht die kostenoptimalen Materialien und Professionisten, koordiniert sämtliche Termine, überwacht und überprüft Leistung, Qualität und Kosten ihres Hausbaus.

Der Architekt
Für angehende Bauherrn empfiehlt es sich, von Anfang an einen Architekten zu beauftragen. Der Architekt entwickelt gemeinsam mit dem Auftraggeber – auf Grundlage dessen finanzieller und gestalterischer Vorstellungen – sein persönliches Projekt.

Er liefert die Pläne vom Vorentwurf bis zur Detailplanung, übernimmt die behördlichen Erledigungen, erstellt das Leistungsverzeichnis und die Massenberechnungen, auf deren Grundlage eine Kostenschätzung vorgenommen werden kann, übernimmt die technische und geschäftliche Oberleitung der Bauausführung und übt für den Bauherrn die örtliche Bauaufsicht aus.

Alle diese Leistungen könne vom Architekten auch einzeln als Teilleistungen vom Bauherrn bestellt werden. Die rechtzeitige Betrauung des Architekten verschafft Auftraggebern einen Überblick über ihr persönliches Projekt und macht es berechenbar. Der Realisierung steht nichts mehr in Wege!

Mängel, die oft Folge von fehlender oder schlampiger Planung sind und die Baukosten oft ins Unkalkulierbare und Unermessliche treiben, können solcherart vermieden werden. Sollten dennoch Fehler passieren, ist der Architekt durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung versichert.

Ein Haus baut man in der Regel nur einmal im Leben. Für den Architekten hingegen ist das die selbstverständlichste Sache der Welt. Daher sollten sich angehende Bauherrn für die Erfahrung des Architekten entscheiden und sich damit lebenslange Wohnzufriedenheit sichern.

Der Statiker
Sichert Bauherren in schwierigen Grundstückssituationen oder bei mutigen Entwürfen die „konstruktive Sicherheit" ihres Bauwerks.

Der Haustechniker
Vertritt die energiepolitischen Interessen des Bauherrn und zeigt ihm ökonomische Lösungen auf, die sich auch ökologisch sehen lassen können.

Der Geometer
Beginnt das Bauprojekt mit dem Ankauf oder der Übernahme einer Liegenschaft kann die Beauftragung eines Geometers (Vermessers) unangenehme Überraschungen ersparen. Die meisten Bauordnungen verlangen einen Abstand des Bauwerkes (meistens drei Meter) von einer „rechtlich gesicherten" Grenze.

Die örtliche Fixierung der Grenze kann der Geometer beurkunden. Darüber hinaus gibt er dem Bauherren kompetente Auskunft, ob die betreffende Liegenschaft ein Baugrund ist, ob er bebaubar ist (also den Bebauungsplänen entspricht) oder darauf öffentliche Verpflichtungen im Baufall lasten und ob das angegebene Flächenmaß stimmt. 


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